selbstverständnis

· Reallabor statt Unternehmen

· Open Source Ecology / Creative Commons

· echtes Holz, ästhetische Materialien

· 100% Upcycling (Ausnahme: manche Schrauben & Winkel, Licht)

· auf Wunsch individuell anpassbar

· Manufakturarbeit statt pure Optimierung – alles Handarbeit

 

Wer Upcyclingmöbel sucht findet entweder hochpreisige Designerstücke oder pixelige Fotos in Foren von Hobbybastlern. Mir ist es ein Anliegen sowohl Upcyclingmöbel zu nachvollziehbaren Preisen, als auch deren Baupläne anzubieten.

Gleichzeitig bin ich der festen Überzeugung, dass es nicht nur teilweise volkswirtschaftlich sondern vor allem ökologisch nachteilig ist, Ideen und gewonnene Erfahrungen bewusst für sich zu behalten. Gemäß dem DIY- (Do it yourself) und Open-Source-Gedanken sollen alle Menschen, die sich für die Produktion solcher Waren interessieren, Zugriff auf die Pläne haben.

Die Möbel können grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden: Die meisten Möbel sind (von manchen Schrauben oder Winkeln abgesehen) ausschließlich aus weggeworfenen, upgecycelten Materialien gebaut. Diese Produkte entsprechen weitestgehend dem Postwachstumsgedanken, welcher eine Schrumpfung der Güterproduktion als Bedingung für eine Lösung der ökologischen Krisen ansieht.

Manche Möbel können zusätzlich mit einer Lampe nachgerüstet werden. Dabei verwende ich ausschließlich eine energieeffiziente und ungiftige LED-Beleuchtungstechnologie. Diese Produkte entsprechen also eher dem Green-Economy-Ansatz. Zwar sind die Lampen höchst effektiv, doch wäre eine positive Umweltbilanz nur gegeben, wenn diese andere Lampen ersetzen. Auch eine lange Produktnutzung ist von Vorteil.

Für den Versand aller Produkte wird soweit wie möglich ausschließlich Altmaterial, wie beispielsweise Altpapier, genutzt.

 

Materialzweitleben ist also viel mehr als eine Manufaktur von hochwertigen Upcyclinggütern – Materialzweitleben ist ein Reallabor. Hier werden ökonomische Grenzen und Chancen einer konsequent zu Ende gedachten Nachhaltigkeit getestet. Ganz bewusst zieht Materialzweitleben dabei eine Schritt-für-Schritt-Arbeitsweise und Wachstumszwangverweigerung dem expansiven Wirtschaftsmodell vor.

Wasß MMM? hau ab! hey! F**K OFF!!! jeilet regal wa? mann! bau doch mal! Wanna Play? laaangweilig upcyyyyyyycling möbel mit hirn!